PUREair-Schutz gegen Schnee und Eis



EIS

Eis als Herausforderung beim Triebwerksschutz

  Flüge unter Vereisungsbedingungen stellen eine erhebliche und bekannte Gefahr für alle Arten von Fluggeräten dar. Die Bildung von Eis an einem Flugzeug wird durch äußerst kalte Wassertröpfchen verursacht, die beim Kontakt mit der Oberfläche des Flugzeugs gefrieren.

Vereisung zählt zu den größten Wettergefahren in der Luftfahrt, da sie die Leistung eines Flugzeugs in der Luft erheblich reduzieren kann. Vereisung tritt meist in geringeren Höhen auf und trifft damit insbesondere kleine Starrflügler und Helikopter, die vergleichsweise langsam und niedrig fliegen. Vereisung kann zu Verspätungen aufgrund der erforderlichen Enteisung am Boden, Mission-Streichung oder -Abbruch führen.

Folgen

Vereisung kann an einem exponierten Teil des Flugzeugs auftreten und verschiedene Gefahren verursachen. Bekannte Gefahren für Drehflügler sind beispielsweise reduzierte aerodynamische Leistung der Rotorblätter, Verblockung von Sensoren und externen beweglichen Teilen, erhöhtes Gewicht durch Eisablagerungen, erhöhte Schwingung (durch höheres Gewicht oder Veränderungen im aerodynamischen Profil der Rotorblätter), reduzierte Sicht durch die Frontscheibe und andere Fenster, Schäden durch abfallendes Eis, Veränderung oder Reduzierung des Ansaugluftstroms sowie Eindringen von Eis oder Matsch.

Laut Vorschrift muss ein Flugzeug bei Flügen unter (voraussichtlich) moderaten Vereisungsbedingungen mit einem geeigneten Enteisungs- bzw. Vereisungsschutzsystem ausgestattet sein. Die Einschränkungen können dem Handbuch des jeweiligen Flugzeugs entnommen werden (Siehe aktuelle Empfehlungen der FAA).

„Wenn ein Flugzeug durch kalte Wassertröpfchen fliegt, kommt es zu Eisbildung an den Lufteinlässen. Die Eisschicht kann sich negativ auf die Tragflächenprofile auswirken oder zu Stichflammen am Triebwerk durch eingesaugtes Eis führen.“ (Französisches Luftfahrtlabor ONERA)

SCHNEE

Vorschriften für Helikoptertriebwerke bei Schnee

„Es ist nachzuweisen, dass alle Turbinentriebwerke und die dazugehörigen Luftansaugsysteme sowohl bei Schneefall als auch bei Schneetreiben über das gesamte Flugleistungsspektrum (einschließlich Leerlauf) ohne Nachteile für den Triebwerksbetrieb und im Rahmen der für das Drehflügelflugzeug definierten Grenzen funktionstüchtig sind“ (Ref. JAR/FAR-27/29.1093). Siehe die aktuellen FAA-Empfehlungen

Schnee als Herausforderung beim Triebwerksschutz

Helikopter operieren tendenziell über längere Zeit näher am Boden als Starrflügler. Daher sind Helikoptertriebwerke den Bodenbedingungen, wie Schnee, Eis und Starkregen, unter Umständen in höherem Maße ausgesetzt. Beispielsweise kann die Landung auf freiem Feld dazu führen, dass Schnee in die Luftansaugung des Triebwerks gelangt. Darüber hinaus kann sich nasser Schnee am Rumpf vor der Triebwerksluftansaugung ansammeln und dann als konzentrierter Schneematsch in das Triebwerk gelangen.

Auswirkungen von Schnee auf die Triebwerksluftansaugung

Eine Versperrung der Luftansaugung schränkt den Luftstrom durch das Triebwerk ein. Eine starke Einschränkung kann dazu führen, dass das Triebwerk gedrosselt wird und ein Flammabriss erfolgt.

Wenn eine ausreichend große Menge Schnee in das Triebwerk gelangt, können Schäden am Kompressor sowie ein Flammabriss im Triebwerk die Folge sein.

Daher muss ein Ansammeln von Schnee/Eis am Triebwerk und Luftansaugung verhindert werden.

Die PUREair-Lösung für Triebwerksschutz gegen Schnee und Eis

Das PUREair-System bietet ausgezeichneten Schutz gegen Schnee und Vereisung. Das System ist gemäß den Spezifikationen der JAR/FAR für viele Anwendungen zertifiziert, auch für Schneefall und Schneetreiben, und zwar ohne größere Einsatzbeschränkungen für den Helikopter.

Aufgrund der Dynamik der Luft, die in die Röhrchen strömt, wird Eis an der Vorderseite des PUREair-Röhrchens in einer bestimmten Form angesammelt. So wird sichergestellt, dass die Luft während dieses Prozesses bis in das Triebwerk gelangt. Wenn sich eine bestimmte Menge Eis angesammelt hat, bricht dieses unter dem Eigengewicht oder durch die aerodynamische Belastung ab.

PUREair-Systeme sind für Einsätze unter bekannten und nicht vermeidbaren Schnee- und Eisbedingungen bei vielen Helikoptern weltweit zertifiziert. Diese Systeme haben sich bereits in den widrigsten Umgebungen ohne Beeinträchtigung der Triebwerksleistung bewährt.
Überblick
Optimaler Triebwerkschutz für Helikopter
PUREair – Optimaler Triebwerkschutz für Helikopter
Warum PUREair?
Warum PUREair?
PUREair–Systeme stellen den optimalen Triebwerkschutz für Helikopter dar
Anwendungen
Anwendungen
Mehr als fünfzig verschiedene Designs wurden zertifiziert
Wie arbeitet es?
Funktionsweise
Schulungsprogramm für Pall PUREair-System
Design und Prüfung
Design und Prüfung
Erfahrung von Pall in der Konstruktion und Technik
PUREair-Dienstleistungen
PUREair – Reparatur- und Kundendienst
Wartungsanweisungen und globale Kontaktdaten