r-Protein-, Protein- und Polysaccharid-Impfstoffe



Bei der Entwicklung von Impfstoffen macht man sich die Fähigkeit der Proteine zunutze, eine Immunantwort hervorzurufen. Bei einigen herkömmlichen Impfstoffen handelt es sich um Proteintoxoide, und modifizierte Toxoide werden in den meisten Konjugatimpfstoffen verwendet, um eine Immunantwort gegen konjugierte Spezies, in der Regel Polysaccharide, zu begünstigen.

Die Herstellung von Proteinen erfolgt in derselben Weise, die auf den Seiten zur Biotechnologie beschrieben.

 





r-Protein-, Protein- und Polysaccharid-Impfstoffe
r-Protein-, Protein- und Polysaccharid-Impfstoffe




Bei der Herstellung von Polysacchariden werden ähnliche Arbeitsgänge durchgeführt. Sie unterscheiden sich nur darin, ob für die gewichtsbedingte Selektion der Polysaccharidfragmente eine Größenausschluss-Chromatographie (SEC) oder Ultrafilter in Stufen verwendet werden. Beim letzteren Verfahren werden Spezies mit dem molekularen Zielgewicht zwischen zwei Ultrafiltern fraktioniert, die Spezies mit einem Gewicht über und unter dem gewünschten molekularen Gewicht passieren lassen. Häufig ist der Filter am unteren Ende für die Filtration von 10 KDa und der Filter am oberen Ende für 100 KDa oder 300 KDa ausgelegt. Die Tangentialflussfiltration (TFF) hat im Vergleich zur SEC Vorteile, da das Endprodukt mit dem molekularen Zielgewicht nicht hoch verdünnt ist, wie dies bei einer SEC der Fall sein kann, und keinen weiteren Schritt zur TFF-Konzentration erfordert.