Tangentialflussfiltrationshohlfasern

Die Microza-Polymer-Hohlfasermembranen von Pall bestehen aus robusten Fasern, die in vielen verschiedenen Rückhalteraten, Polymeren und Größen zur Verfügung stehen. Die Anwendungen dafür sind ebenso vielfältig und umfassen Klärfiltration von Zellbrühe, Aufrechterhaltung der langfristigen Sterilität in kritischer Säugetierzellkulturperfusion, Konzentrierung und Aufreinigung von Bulk-Enzymlösungen, Filtration von Pufferlösungen und Lösungen mit aktiven Inhaltsstoffen zur Entfernung von Endotoxin und Konzentrierung und Diafiltration rekombinanter Proteinlösungen.

Die verfügbaren Rückhalteraten decken Anwendungen von der Ultrafiltration sehr geringer Molekulargewichte bis hin zu Mikrofiltration ab. Alle Microza-Membranen werden als in sich geschlossene Module ohne zusätzlich erforderliche Gehäuse geliefert, wodurch das System-Design sehr einfach gehalten wird. Einige Module können im Autoklaven und viele Module mit Dampf sterilisiert werden, sodass eine sterile Anwendung durch den Einsatz von SIP (Steam-In-Place) erreicht werden kann. Microza-Membranen weisen Oberflächen auf, die den Partikeleinschluss minimieren und die Reinigung erleichtern.

Alle Microza-Membranen werden in einem einzigen Schritt gefertigt und nicht aus mehreren Schichten zusammengefügt. Membranen und Module unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle, um eine gleichbleibende Leistung, eine hohe Lebensdauer und die Modulintegrität auch in den anspruchsvollsten Anwendungen zu gewährleisten.

Hohlfasermodule für die Ultrafiltration

Microza-Ultrafiltrationsmodule verfügen über eine einzigartige, doppellagige patentrechtlich geschützte Membranoberfläche über einer dichten, hochporösen inneren Trägerschicht, wodurch ausgezeichnete Flusseigenschaften und eine hervorragende Faserfestigkeit für eine lange Lebensdauer erzielt werden. Microza-UF-Membranen widerstehen Flüssen in beide Richtungen, sodass kein Risiko von Delaminierung oder Reißen der Membran durch Rückdruck besteht. Vielmehr kann die Rückspülung in vielen Anlagen sogar genutzt werden, um bei langer Betriebsdauer den Flux aufrechtzuerhalten.

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Tangentialflussfiltrationsmembranen
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Tangentialflussfiltrationskassetten
Vibrierende Membranfilter
Tangentialflussfiltrationskassettenhalter
Tangentialflussfiltrationshohlfasern


Tangentialflussfiltrationssysteme für Labore
Benchtop-Tangentialflussfiltrationssysteme
Kundenspezifische/Automatisierte Tangentialflussfiltrationssysteme

Die Module SP und VIP verfügen über eine Polysulfon-Membran und sind mit molekularen Ausschlussgrenzen von 4 kDa, 6 kDa und 10 kDa sowie in vielen Größen von 170 cm2 (0,18 Quadratfuß) bis zu mehr als 5 m2 (54 Quadratfuß) erhältlich. Sie erfüllen die Spezifikationen für biologische Tests für Kunststoffe der Klasse VI bei 121 °C (250 °F) nach aktueller USP. Die Module können für eine Vielzahl an pharmazeutischen Anwendungen autoklaviert, dampfsterilisiert oder chemisch sterilisiert werden. Module in produktionsmaßstabsgerechter Größe können in heißem Wasser bei einer Temperatur von bis zu 95 ºC (203 ºF) sterilisiert werden. Polysulfon-Membranen zeichnen sich durch eine hervorragende Druckfestigkeit, Temperaturbeständigkeit sowie Toleranz gegenüber aggressiven Reinigungsverfahren aus. Sie sind mit einer Vielzahl an Reinigungsmitteln kompatibel, z. B. mit 5000 ppm Natriumhypochlorit oder 4 % Natriumhydroxid. Polysulfon- bzw. PS-Membranen weisen eine sehr geringe Affinität und Adsorption auf, was zu einer hohen Produktausbeute und einer hohen Lebensdauer des Moduls führt.

Die Ultrafiltrationsmodule der Serien AP und AV verfügen ober Polyacrylnitril-Membranen (PAN-Membranen). Sie sind mit molekularen Ausschlussgrenzen von 6 kDa und 13 kDa sowie in Größen von 170 cm2 (0,18 Quadratfuß) bis zu mehr als 12 m2 (130 Quadratfuß) erhältlich. Sie sind auf den Dauerbetrieb bei bis zu 50 ºC (122 ºF) ausgelegt und erfüllen die Spezifikationen für biologische Tests für Kunststoffe der Klasse VI bei 121 °C (250 °F) nach aktueller USP. PAN-Membranen eignen sich ideal für Bulk-Prozessanwendungen, wie die Aufreinigung von Enzymen. Sie zeichnen sich durch eine hohe Festigkeit, kombiniert mit hohen Flussraten, aus und minimieren die Größe der Installation. PAN weist nur ein geringes Fouling für diese Anwendungen auf, wodurch die Reinigung erleichtert wird.

Hohlfasermodule für die Mikrofiltration

Microza-Mikrofiltrationsmembranen haben glatte Innen- und Außenoberflächen mit einer hochporösen symmetrischen Trägerstruktur, die hohe Flussraten ermöglicht. Diese Module können auch rückgespült werden.

Die Microza-Mikrofiltrationshohlfasermodule der Serien UJP und UMP verfügen über eine einzigartige, patentrechtlich geschützte Membran mit geringer Proteinbindung, die aus einem besonders widerstandsfähigen Polyvinylidenfluorid (PVDF) besteht. Sie stehen mit den Rückhalteraten 0,2 und 0,65 Mikrometer und in Größen von 0,02 m2 (0,21 Quadratfuß) bis 4,0 m2 (43 Quadratfuß) für Prozesse vom Labor- bis hin zum Produktionsmaßstab zur Verfügung. Der Faserinnendurchmesser von 1,1 mm bzw. 1,4 mm senkt das Risiko der Zellansammlung und Faserverstopfung. Die Module können per SIP (Steam-In-Place) oder im Autoklaven sterilisiert werden. Die Microza-HF-Module erfüllen die Spezifikationen für biologische Tests für Kunststoffe der Klasse VI bei 121 °C nach aktueller USP.

Sei es für die Klärfiltration, Konzentration oder als Teil eines Perfusionssystems – die Microza-MF-Module erfüllen die pharmazeutischen Anforderungen bezüglich der Produktausbeute aus Zellkultur-/Fermenterbrühe aus Bakterien, Säugetier- und Insektenzellen und anderen Zellen. Microza-MF-Module können leicht gereinigt und wiederverwendet werden, was sie zu einem kostengünstigen Prozesstool macht.