Eintrittsgasfiltration für Turbomaschinen

Industriegase einschließlich Stickstoff, Wasserstoff und Kohlenwasserstoffe werden oft komprimiert oder durch Turbomaschinen geleitet. Flüssige oder feste Verunreinigungen im Eintrittsgas können die inneren Komponenten dieser Geräte korrodieren, erodieren und ein Fouling verursachen. Die Korrosion kann minimiert werden, indem beständigere Legierungen und korrekte Beschichtungen ausgewählt werden. Erosion wird üblicherweise von festen Partikeln mit einem Durchmesser über 5 µm verursacht. Dieses Problem lässt sich mit Filtration nahezu vollständig beheben.
Ein vernachlässigtes Problem im Zusammenhang mit Verunreinigungen stellt das Fouling dar. Kleine feste und flüssige Aerosole haften an den Schaufeloberflächen der Turbomaschine. Diese allmähliche Ablagerung führt zu Verblockungen an Engstellen von Leitblech- und Schaufeldurchgängen. Die Reduktion im Gasfluss durch die Turbine und die Kompressordüsen führt zu einem Abfallen der Gasabgabe. Ein Fouling kann oft vor der Reinigung behoben werden, hierbei kommt es aber oft zu kostspieligen Stillstandszeiten.

 

Eintrittsgasfiltration für Turbomaschinen 

 


Die übliche Lebensdauer einer Gasturbinenschaufel bei Betrieb mit sauberem Brennstoff beträgt über 45.000 Stunden, bei mindestens 25.000 Stunden zwischen größeren Wartungsarbeiten. Dies könnte erzielt werden, indem Aerosole mit einer Größe von 0,3 µm und größer aus dem Eintrittsgas entfernt werden.