Vorbenetzungs-Verfahren

UltiKleen™-CDS, Emflon® PF, Ultipleat P-Emflon® and Emflon® filter cartridges and assemblies require prewetting for the filtration of most acids and aqueous-based liquids in order to achieve good flow rates. Bei Lösungsmitteln und Flüssigkeiten mit einer Oberflächenspannung von unter ca. 30 Dyn/cm2 ist eine Vorbenetzung nicht entscheidend. Folgende Verfahren werden empfohlen:

Emflon® PF-Komplettfilter

Abbildung A: In-Line Kleen-Change-Komplettfilter – Abbildung B: T-Type Kleen-Change-Komplettfilter
  • Der Kleen-Change®-Komplettfilter wird wie in Abbildung A oder B dargestellt konfiguriert (je nach Typ des Komplettfilters). Der Kleen-Change®-Komplettfilter des Typs T sollte bei nach oben gerichteter Filterglocke montiert werden. Auf diese Weise kann die Flüssigkeit über die Ableitungen des Komplettfilters abgelassen werden.
  • Der Komplettfilter wird mit 8 Liter Isopropylalkohol (IPA)/Wasser (60/40) bei einem Fluss von 1 gal/min gespült. Beim Spülen mit IPA/Wasser sind die Ventile upstream und downstream des Komplettfilters (V1 und V2) geöffnet.
  • Beenden Sie den IPA-/Wasserfluss und schließen Sie die Ventile V1 und V2 vollständig. Der Komplettfilter sollte mit der IPA/Wasser-Lösung gefüllt 30 Minuten stehen bleiben.
  • Anschließend wird die IPA/Wasser-Lösung über die Upstream-Ableitung (VU) abgelassen. Beim Kleen-Change®-Komplettfilter des Typs T wird das Downstream-Ventil (V2) geöffnet.
  • Um Flüssigkeitsrückstände aus dem In-line Kleen-Change®-Komplettfilter abzulassen, drehen Sie den Komplettfilter um und lassen die Flüssigkeit aus dem Filter über die Upstream-Ableitung (VU2) bei geöffnetem Ventil V2 ab.
  • Öffnen Sie die Ventile V1 sowie V2 und spülen Sie die Baureihe 20 Minuten mit entionisiertem 18-Megohm-Wasser und einem Fluss von 1,5 gal/min. Vor der Durchführung dieses Schritts muss die In-line-Baureihe wieder auf die ursprüngliche Konfiguration zurückgedreht werden.
  • Anschließend wird das entionisierte 18-Megohm-Wasser über die Upstream-Ableitung (VU) abgelassen. Bei der Baureihe des Typs T ist das Downstream-Ventil (V2) der Baureihe geöffnet. Um Rückstände des entionisierten Wassers aus der In-line-Baureihe abzulassen, drehen Sie die Baureihe um und lassen die Flüssigkeit aus dem Filter über die Upstream-Ableitung (VU2) bei geöffnetem Ventil V2 ab.
  • Die Baureihe kann nun in das Equipment installiert werden.
  • Wenn beispielsweise eine exotherm reagierende Flüssigkeit (z. B. konz. H2SO4) mit Wasser gemischt wird, wird dringend empfohlen, die Baureihe zuerst der verdünnten Chemikalie und erst dann der konzentrierten Chemikalie auszusetzen, um eine lokale Erwärmung zu vermeiden.

Hinweis

Stellen Sie die ordnungsgemäße Belüftung der Baureihe während der Vorbenetzung sicher. In der Baureihe eingeschlossene Luft kann ein Abtrocknen der Membran verursachen.

Bei den Ventilen V1 und V2 sollte es sich um Voll-Fluorpolymer-Membranventile handeln. Pumpe, Schläuche und Leitungen (Upstream des Filters) sollten ebenfalls vollständig aus Fluorpolymermaterialien bestehen.


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UltiKleen™-CDS, Emflon® PF, Ultipleat P-Emflon and Emflon

  • Platzieren Sie den Filter in einem 2-Liter-Zylinder mit Maßeinteilung, der 1,5 Liter eines Gemischs aus Isopropanol (IPA) und Wasser im Verhältnis 60/40 enthält.
  • Richten Sie den Filter so aus, dass das offene Ende nach oben zeigt. Tauchen Sie die Filterkerze langsam in das Lösungsmittel ein.
  • Lassen Sie den Filter 30 Minuten eingetaucht.
  • Nehmen Sie den Filter heraus, lassen Sie die überschüssige Flüssigkeit ablaufen und tauchen Sie ihn 5 Minuten in 1,5 Liter entionisiertes 18-Megohm-Wasser.
  • Nehmen Sie den Filter heraus, lassen Sie die überschüssige Flüssigkeit ablaufen und bauen Sie ihn in ein Filtergehäuse mit Spüloption ein.
  • Spülen Sie ihn 20 Minuten bei 2 gal/min/7,5 l/min (1 gal/min/3,75 l/min für 5-Zoll-/127-mm-Filterkerze) mithilfe von entionisiertem 18-Megohm-Wasser ab.

Hinweis

Die Vorbenetzung erfolgt idealerweise durch Vakuumziehen oder Pumpen der Vorbenetzungslösung 60/40 IPA/Wasser durch den Filter mit anschließender 30-minütiger Benetzung. Dies wird besonders für 0,05-µm-Filter empfohlen, die aufgrund der engeren Poren schwieriger benetzt werden können. Bei der Verwendung einer Mischung aus exotherm reagierender, konzentrierter Säure und Wasser wird dringend empfohlen, den Filter zuerst der verdünnten Säure (< 10 %) und erst dann der konzentrierten Säure auszusetzen. Dadurch wird die lokale Entwicklung einer hohen Temperatur vermieden.


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